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29.10.2008 | Austria
S&T steigert im Q3 wieder DienstleistungsumsatzOptimistischer Ausblick für Gesamtjahr 2008Im dritten Quartal 2008 erwirtschaftete das Unternehmen ein EBITDA von 3,3 Mio. Euro (-24,7%) und von Jänner bis September von 10,6 Mio. Euro (-7,7%). Das EBIT lag im Q3 bei 1,4 Mio. Euro (-44,4%), in den ersten neun Monaten bei 5,0 Mio. Euro (-17,1%). Die Bruttospanne betrug im Q3 40,5% und in den ersten neun Monaten 40,2%. Rosner: „Die Finanzkrise geht leider nicht spurlos an S&T vorüber, aber wir haben ein stabiles Geschäftsmodell mit großem Service- und Consultinganteil und meist mittelfristigen Verträgen und Projekten. Zudem ist die IT für praktisch jedes Unternehmen eine zentrale Lebensader und unverzichtbar, vor allem wenn es darum geht Kosten- und Effizienzpotentiale zu heben. Daher erwarten wir in den wesentlichen Geschäftsfeldern aus heutiger Sicht ein gutes viertes Quartal 2008.“ Region Adriatic und DACH wachsen ebenso wie AsienIm dritten Quartal 2008 zeigte vor allem die Region Adriatic eine ausgezeichnete Performance. Zum zweistelligen Umsatzzuwachs im Q3 2008 trug in erster Linie Slowenien durch einige große Projekte bei. Auch die DACH-Region verzeichnete ein deutliches Umsatzplus im dritten Quartal, als auch in den ersten neun Monaten des Jahres. Ein zweistelliges Wachstum, wenn auch noch in kleineren absoluten Zahlen, erreichte die Region Asien von Jänner bis September 2008, während die Region East und die Region Central ihr Geschäft stabil hielten. „Wir haben in Ungarn den Turnaround trotz der Rahmenbedingungen geschafft und auch die Türkei ist jetzt positiv. Das politische Umfeld in Bulgarien und in der Ukraine allerdings hat sich bremsend ausgewirkt, genauso wie die wirtschaftlichen Probleme der Automotive- und Finanzdienstleistungsbranche und die Finanzkrise in Russland“, erläutert Rosner.Aktienkurs entkoppelt von realem UnternehmenswertDie Abwärtsbewegung an den Börsen hat auch den S&T Aktienkurs in Mitleidenschaft gezogen. Er hat mittlerweile ein Niveau unterhalb des Ausgabekurses zum Börsegang 1998 erreicht (Ausgabekurs 1998: 25,95 Euro). „Der Kurs spiegelt in keiner Weise unseren Unternehmenswert wider, sondern ist schlicht das Ergebnis der Finanzkrise und einer gewissen Hysterie. 1998 erwirtschaftete S&T mit 239 Mitarbeitern in sieben Ländern knapp 30 Mio. Euro Umsatz. Heute sind wir in 22 Ländern mit über 3.100 Mitarbeitern präsent und haben fast den zwanzigfachen Umsatz und solide Profitabilität. Wir sind durch langfristig abgesicherte Fremdmittel zu erstklassigen Konditionen finanziert und sind durch unser breites Angebots- und Kundenportfolio als auch unsere geographische Präsenz nicht wesentlich von einzelnen Branchen und Kunden abhängig“, sagt Rosner.Ausblick 2008Die S&T-Gruppe erwartet in den meisten ihrer Länder, trotz des gegebenen Umfelds, ein gutes viertes Quartal 2008. Für das Gesamtjahr 2008 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatz von 510-520 Mio. Euro und mit einem EBIT von 11-12 Mio. Euro. Rosner: „Wir gehen davon aus, dass wir die Bruttospanne im Gesamtjahr noch erhöhen und wir unsere solide Erfolgsgeschichte trotz der Krise weiter fortsetzen können. Der Fokus für 2009 liegt klar auf der Erhöhung der Profitabilität, in allen Ländern und Geschäftsbereichen.“ |
![]() Kontakt
Gabriela Mair
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